Das Honiglicht

Mein Vater ist genau wie sein Vater und der Vater seines Vaters ein Hobbyimker. Und das Wort Hobby darf hier gar nicht täuschen. Es gibt nämlich jedes Jahr mehr Honig als die große Familie verspeisen kann. Und zwar leckeren, leckeren Honig! Ich transportiere Papas Honig aus Bulgarien nach Deutschland in ganz schlichten Einweckgläser mit einem Drehverschluss. Nichts besonderes, aber irgendwie zu schön, um sie wegzuschmeißen. Wie gut sich das nur mit der Tatsache trifft, dass es im Wohnzimmer eine dunkle Ecke gibt… ähm gab! Jetzt strahlt es warm und sanft in süßem Honiglicht.

Schritt #1 – den Honig verspeisen! (hat weniger Zeit beansprucht als die Lampe fertig zu stellen)

#2 Die sauberen Gläser erstmal vom Hals bis zur Hälfte mit einem einfachen Garn umwickelt. Dafür habe ich Sprühkleber verwendet. Das braucht etwas länger bis es richtig trocken ist, aber dafür lässt sich damit echt bequem arbeiten. Wichtig dabei – damit die Gläser alle ungefähr gleich bedeckt wurden, habe ich die Mitte mit einem Edding vorher markiert.

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Und noch ein Trick dabei – ich habe das erste Stück vom Faden immer quer geklebt (nur mit Stück Tesafilm) und erst dann mit dem Wickeln angefangen. So hatte ich unten ein sauberes Ende, was nicht ausfransen kann.

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#2 Nachdem der Kleber trocken war, wurden die drei Gläser in – welch ein Wunder – Gold besprüht. Passend zum Rest des Wohnzimmers und vor allem passend zu ihrem Zweck. Die Lampe soll ja nur ein sanftes, difuses Licht in der Wohnzimmerecke geben.

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#3 Zeit für die Fassung. Ich habe die urpsrünglichen Deckel verwendet. Größe ausgemessen. Mit einem Hammer und einem Körner vorgelöchert und dann das mittlere Stück vom Deckel gelöst. Das war eine etwas laute Angelegenheit, aber dafür ging es schnell und ohne Verletzungen.

 

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#4 Nachdem die Deckel fertig waren, habe ich die drei Fassungen reingeschraubt bzw. reingeschoben und von unten das untere Stück der Fassung drauf geschraubt.

 

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#5 Neben der Farbe Gold gibt es auch sehr viel warme Holzelemente im Wohnzimmer, also hat das Familienrat entschieden neben Glas und Gold auch bei dieser Lampe Holz einzusetzen. Im Keller voller Bastelschätze ein rundes Stück Holz ausgesucht, ihm eine unregelmäßige Form verpasst, von oben 4 Löcher für Gewinde eingefrest, Gewinde rein und drei Löcher für die drei Kabel gebohrt.

 

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#6 An beiden Seiten eine kurze Kette zum Aufhängen angebracht und die drei Kabel durchgeschoben. Was man auf dem Bild nicht sieht ist, dass wir alle drei Kabel ineinander verflochten haben, damit die Gläser nach dem Anbringen nicht mehr verrutschen. Was man aber auf dem Bild sieht ist, dass beim Anbringen viieel Kaffee getrunken wurde. Das Tüfteln hat nämlich schon etwas Nerven gekostet.

 

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#7 Die drei Kabel mit den Klemmen zusammen verbunden. Geht echt fix mit diesen schicken Teilen hier.

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#8 Der Schritt, der am wenigsten Spaß gemacht hat – die Kabelverlängerung an der Decke anbringen. Der Strom an der Decke war nämlich mitten im Zimmer und wir wollten das Licht ganz in der Ecke, fast 4 Meter weiter haben.

 

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#9 Was am meisten Spaß gemacht hat – als wir mit dem Anbringen fertig waren, war es draußen auch fast dunkel, also konnten wir direkt das warme Honiglicht völlig erschöpft vom Sofa aus genießen.

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  1. […] Zu dem Entstehungsprozess muss ich diesmal nicht viel sagen. Ich habe die gleiche Technik wie beim Honiglicht angewendet, nur habe ich diesmal nicht mit Farbspray nachgesprüht, sondern komplett […]



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