Wohnlich(t) selbstgemacht

Seit das coole Fahrradgeweih unser Wohnzimmer schmückt, erschien unsere unglücklich von der Decke hängenden, einsame Glühbirne noch trauriger. Es war definitiv Zeit eeeendlich sich um ein anständiges Wohnlicht zu kümmern. Der Grund, dass es so lange bei der nackten Glühbirne geblieben ist, ist einfach – kein Wohnzimmerlicht war mir sympathisch und besonders genug… Was ist da naheliegender als selber zu basteln 🙂 Im Hause der Barbaneras-Panteras scheint das in letzter Zeit eh die Lieblingslösung für alles zu sein…

Und siehe da, die Inspiration kam schneller als gedacht. Im Baummarkt haben wir eine Menge Türstopper aus Holz gefunden (insgesamt 13) und ein langes schönes Brett in der gleichen Breite. Kosten dafür etwas über 10 Euro.

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Als nächstes haben wir nach der richtigen Reihenfolge gesucht. Es passte ja schließlich optisch nicht jedes Stück zum anderen 🙂

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Im Keller habe ich vieeele Dosen mit Holzpolitur, Sprayfarben und sonstige Holzbehandlungsmaterialien gefunden. Die habe ich dann fleißig am Rücken der Holzstücke ausprobiert, bis ich wußte, was mir gefällt.

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In der Zeit hat Gio fleißig alle Holzstücke angeschliffen. Damit ich daraufhin tapfer lackieren, lasieren und ölen konnte wie ich wollte.

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Als nächstes haben wir uns um das Brett gekümmert. Es wurde ebenfalls geschliffen und lackiert. Dann haben wir an beiden Enden jeweils eine gleich lange Kette angebracht, um später die Lampe aufhängen zu können.

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Ganz wichtig –  die Entscheidung, in welchem Abstand die drei Glühbirnen platziert werden. Nach Plan sollten drei Glühbirnen angebracht werden und zwar in unterschiedlicher Höhe und in unterschiedlicher Größe. Das und die Tatsache, dass wir 13 Holzkeile benutzt haben, sprach alles für eine nicht ganz symetrische Aufteilung. Die entsprechenden Holzkeile wurden durchgebohrt.

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Der nächste Schritt hatte für mich einen fast größeren Spaßfaktor als das Lackieren und Besprühen. Ich durfte nämlich unter fachlicher Anleitung Leimen. Yay! (Der behaarte Unterarm auf dem Bild ist natürlich von der fachlichen Leitung 😉 )

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So – Holzkeile waren lackiert, an das Brett geleimt, die Ketten zum Aufhängen waren angebracht und die Löcher für die Kabel angebohrt. Es fehlte wohl das Licht selbst. Wir haben es uns hier einfach gemacht, haben drei Kabel mit Fassung und drei Glühbirnen bei IKEA gekauft. Um die Höhe der einzelnen Glühbirnen zu fixieren haben wir etwas mit dem Kabel getrickst 😉

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Und da blieb noch das Anschließen der drei Kabel aneinander und anschließend an der Decke – dafür hatten wir diese tollen Klemmen, die es wirklich sehr einfach gemacht haben.

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Ah ja irgendwie muss man das Ganze ja auch noch befestigen. Schnell waren zwei Löcher an der Decke gebohrt, Haken rein, Kette dran, fertig! Gesamtkosten unter 30 Euro!

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Et voilà, es wurde wohnlich(t) in unserem Zimmer. Und wie hätten wir es sonst hingekrigt, dass Fahrradgeweih und Deckenleuchte so perfekt zueinander passen!

 

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