Mut im Sicherheitsnetz

Zeigst du dich den Anderen so, wie du sein willst? Schlägst du genau die bescheuerten Ideen, die dir gerade durch den Kopf schießen oder ziehst du es vor, sie zu verschweigen, weil der Boden dafür nicht fruchtbar ist? Kämpfst du für deine andersartige Umsetzung des Projekts oder entscheidest du dich, den lang gestampften Weg zu gehen? Verspürst du die Freiheit, endlich geradeaus zu sagen und zu zeigen, woran du glaubst, nur wenn du weißt, dass dein Rücken gedeckt ist? Schreckt es dich ab, wenn du weißt, dass dir sehr viel Widerstand begegnet, wenn du eine Veränderung herbeiwecken willst?

Das wäre alles sehr schade und menschlich.

Stell dir vor, du würdest Mut zeigen, nicht nur wenn du ein Sicherheitsnetz unter deinen Füßen spürst, sondern immer. Du würdest die bescheuerten Ideen geradeaus in die Runde schreien, genau weil der Boden zu unfruchtbar geworden ist und die Kollegen ein kleines Durchschütteln brauchen. Du würdest einen neuen Weg bei der Umsetzung eines alten Projekts gehen, vielleicht wirst du scheitern und es wieder versuchen, vielleicht wird dir dann einfallen, wieviele andere neue Wege es sich lohnt zu gehen. Du würdest für deine Einzigartigkeit gerade stehen, dein Spirit ins Team bringen, dich weiterentwickeln – und das ist dein Sicherheitsnetz. Der Mut, neue, eigene Wege nach vorne zu gehen, ist deine Absicherung, dass du nicht scheiterst. Alles andere ist zurücklehnen und aufgeben – es kann bequem sein, aber es macht auf Dauer unglücklich.

Bildquelle: http://www.monika-glaeser.de

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